Neue Koordinatorin des Familienzentrums St. Stephan

04.07.19 09:00
  • Oekumene
Frank Blachmann
Alina Bieger

Seit 15. Februar 2019 arbeitet Frau Alina Bieger als Koordinatorin im Katholischen Familienzentrum St. Stephan. Für die "INFOS aus St. Stephan" haben wir sie interviewt.


Liebe Frau Bieger, herzlich willkommen in unserem Familienzentrum. Möchten Sie sich uns zunächst persönlich vorstellen?

Gerne, mein Name ist Alina Bieger; ich bin verheiratet und habe einen sieben Monate alten Sohn. Ich bin Sozialarbeiterin. Bevor ich im Oktober meinen Sohn bekommen habe, habe ich bei der Katholischen Jugendagentur im Rheinisch-Bergischen Kreis Jugendliche im Übergang von der Schule ins Berufsleben beraten. Für die Katholische Kirche zu arbeiten ist mir also nicht fremd.

Privat bin ich schon lange fest in der Gemeinde verwurzelt. Meine Großeltern haben auf dem Kirchengelände gewohnt und durch meinen Opa, der Küster hier in der Gemeinde war, sind mir die Kirche Sankt Albertus Magnus und das Krieler Dömchen schon als Kleinkind vertraut gewesen. Mit sechs Jahren bin ich im Stamm Dom Hélder Camara Wölfling geworden und habe dort bis zum Vorstandsamt alle Aufgaben übernommen. Nach der Erstkommunion durfte ich als eines der ersten Mädchen in der Gemeinde Messdienerin werden und habe auch diese Aufgabe viele Jahre stolz übernommen.

Seit Mitte Februar sind Sie in unserem Familienzentrum als Koordinatorin tätig. Welche konkreten Aufgaben haben Sie dort?

Ich selber sehe mich als Lotsin für die Familien, wobei Familie hier nicht nur die klassische „Vater-Mutter-Kind-Familie“ gemeint ist, sondern das gesamte Familiensystem, also auch Großeltern usw. Ich unterstütze also im Grunde genommen bei der Suche eines Platzes bei der Tagesmutter oder eines Stillcafés über Vermittlung an Berufsberatungsstellen für Jugendliche bis hin zur Unterstützung bei Demenz alle Interessierten. Wenn man es kurz und knackig beschreiben müsste, wäre vielleicht die Bezeichnung „Mädchen für alles“ die Richtige. Erstmal kann man mit jedem Anliegen zu mir kommen und ich vermittle dann ggf. an die richtige Stelle.
Da die Familienzentren aus der Tradition heraus aber in den Kitas und Kindergärten verortet sind, ist auch mein Arbeitsplatz in den Kitas Sankt Stephan und Sankt Albertus Magnus. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch für alle anderen ansprechbar bin. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Welche ersten Erfahrungen und Eindrücke haben Sie gemacht – was liegt Ihnen besonders am Herzen?

Meine ersten Erfahrungen sind sehr positiv. Ich bin in den Kitas und im Seelsorgerteam sehr freundlich und offen willkommen geheißen worden und alle haben mir den Start, auch mit der „Doppelbelastung“ als junge Mutter so angenehm wie möglich gemacht. Ich habe mich direkt als Teil der Teams gefühlt und bin auf offene Ohren für meine Ideen gestoßen.

Da ich in einem Familienzentrum arbeite, das nicht mit den klassischen Themen wie sozialer Benachteiligung oder Ähnlichem zu tun hat, habe ich ein bisschen gebraucht, um einen sinnvollen Ansatz zu finden. Aber in den letzten Monaten habe ich die Idee entwickelt, die Verknüpfung der Generationen in der Gemeinde voran zu treiben. Da gab es auch aus den Kita-Elternschaften schon konkrete Ideen. Zum Beispiel gab es die Anregung, dass vielleicht Vorlese-Omas und -Opas aus der Gemeinde in die Kitas kommen und dort Geschichten vorlesen. Aber auch Kooperationen beispielsweise von Pfadfindern und den Kitas kann ich mir vorstellen. Im Wesentlichen geht es mir bei diesem Ansatz darum, die Kirche wieder generationenübergreifend zu einem Lebensort zu machen, wo sich Alte und Junge begegnen und Kirche bzw. der katholische Glauben über den Kita-Besuch und den Kommunionsunterricht hinaus erlebbar und lebendig bleibt.
Gerade in Zeiten, wo Kirchen leerer werden und die Besucher immer älter, halte ich diesen Ansatz für wichtig. Denn Kirche kann etwas wunderbar Lebendiges und Bereicherndes sein, wenn alle daran teilhaben und sich engagieren. Das wird ja auch jetzt schon durch Pfarrfeste und -sitzungen, aber auch den Krieler Weihnachtsmarkt deutlich.

Ganz konkret: wann und wo kann man Sie in unseren Kindertagesstätten antreffen?

Ich bin wöchentlich in den Kitas zu erreichen, immer donnerstags von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Dabei wechsele ich immer zwischen geraden Kalenderwochen in Sankt Albertus Magnus und ungeraden Kalenderwochen in Sankt Stephan.

Liebe Frau Bieger, herzlichen Dank für Ihre Vorstellung – wir wünschen Ihnen in Ihrer Tätigkeit gutes Gelingen und Gottes Segen!


Das Katholische Familienzentrum St. Stephan ist online erreichbar unter www.kfz-st-stephan-koeln.de oder per Mail unter familienzentrum@st-stephan-koeln.de 

Ihr Kontakt zu uns

Pfarrbüro St. Stephan

Bachemer Straße 104a
50931 Köln

Unsere Öffnungszeiten:

Montag: 9-12 Uhr
Dienstag: 9-12 u. 15-17 Uhr
Mittwoch: 9-12 u. 15-18 Uhr
Donnerstag: 9-12 u. 15-17 Uhr
Freitag: 9-12 Uhr

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